Jan Fleischhauer

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Ich habe mein ganzes Berufsleben als Journalist gearbeitet. Es lässt sich einwenden, dass  einem nach dem Literatur- und Philosophiestudium nicht viel anderes übrig bleibt, wenn man Geld verdienen will, aber ich habe meine Wahl nie bereut. Die des Arbeitgebers übrigens auch nicht. Seit zwanzig Jahren bin ich Redakteur beim “Spiegel”, es gibt Langweiligeres. Ich habe für nahezu jedes Ressort des Blattes geschrieben, und ich hatte oft das Glück, am richtigen Ort zu sein. Gleich nach der Wende war ich in Leipzig, dann lange in Berlin. Im Frühjahr 2001 hat mich die Chefredaktion nach New York geschickt, um von dort über die Wall Street und die Wirtschaft des Landes zu berichten, kein schlechtes Timing, wie sich herausstellte. Als ich im Januar 2005 nach Berlin zurückkam, als stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros, begann gerade der lange Abschied von Rotgrün, den wir beim “Spiegel” naturgemäß mit besonderer Anteilnahme verfolgten. Seit September 2008 bin ich Autor im Berliner Büro. www.unterlinken.de

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Spekulieren mit Soros

28. Juni 2010 von Jan Fleischhauer

Warum sind so viele reiche Menschen links? Die kürzeste Antwort lautet: Weil sie es sich leisten können.



Missbrauch von links

24. Juni 2010 von Jan Fleischhauer

Es ist in Vergessenheit geraten, aber gerade die Achtundsechziger und ihre Nachfolger waren von einer seltsamen Obsession ergriffen, was die kindliche Sexualität angeht. Das Thema stand sogar ganz oben auf dem Projektplan der jungen Revolutionäre, kein linkes Theoriebuch der Zeit,  das nicht die Sexualität, und hier vor allem die der Kinder, in den Blick nahm.



“Danke für die Info und herzliche Grüße”

9. Juni 2010 von Jan Fleischhauer

Wenn konservativ zu sein bedeutet, den gesellschaftlichen Wert von Institutionen zu kennen, dann war es für Konservative keine gute Woche. Erst verließ der Bundespräsident fluchtartig sein Amt (die Gründe hierfür sind allerdings komplizierter als allgemein angenommen); dann einigte sich die Koalitionsspitze binnen vier Tagen auf Christian Wulff als Nachfolger.



Heißes Frühjahr, kaltes Land

27. Mai 2010 von Jan Fleischhauer

Blog-Leser Georg Misdroy weist auf die Karriere des Alarmworts “zündeln” hin – der Gebrauch desselben zeige verlässlich an, “wann eine Person der Öffentlichkeit, die man als provokativ empfindet,



“Er zündelt wieder”

19. Mai 2010 von Jan Fleischhauer

Zu den Besonderheiten des Politikgeschäfts gehört die gespaltene Sprache. Wer die Laufbahn des Berufspolitikers einschlägt, lernt schnell, zwischen privater und öffentlicher Rede zu unterscheiden. Kaum



Alles Opfer

13. April 2010 von Jan Fleischhauer

Die Missbrauchsdebatte geht immer weiter, in einer schrecklichen Wiederholung der Vorwürfe,  einer endlosen Litanei neuer, tatsächlich aber das Bekannte bestätigenden Fälle, die nur hin und wieder durch den Auftritt einer neuen Figur unterbrochen wird. Vergangene Woche war das Bischof Mixa, gegen den die “Süddeutsche Zeitung” eidesstattliche Versicherungen von ehemaligen Heimkindern eingesammelt hat, die dem Kirchenmann Misshandlungen zu Last legen.



“Man muss aufrichtig sein, seriös”

1. April 2010 von Jan Fleischhauer

Zugegeben, langsam ist man ein bißchen missbrauchsmüde. Keine Woche ohne neue Namen und Verdächtigungen; jetzt hat der Skandal schon die Familie Weizsäcker erreicht, die vergangene Woche noch anlässlich des 90. Geburtstages von RvW zu einer Art deutschem Kennedy-Clan ausgerufen wurde.



Sozialismus, 1920 – 2010

22. März 2010 von Jan Fleischhauer

Aus aktuellem Anlass ein kleiner Test. Aus welchem Wahlprogramm stammen folgende Forderungen: 13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe. 14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.



Hysterie und Gefühl

15. März 2010 von Jan Fleischhauer

Auf den Bestsellerlisten hat sich eine neue Gattung des Bekenntnisbuches etabliert, die man am besten als Mitleidsliteratur bezeichnet und die eine Erkrankung oder Disposition, die früher dem diskreten Gespräch mit dem Therapeuten vorbehalten geblieben wäre, für die interessierte Öffentlichkeit möglichst anschaulich, um nicht zu sagen “schonungslos” aufbereitet. Jüngster Zugang zu diesem Genre ist die Kommunikationswissenschaftlerin und Anne-Will-Freundin Miriam Meckel mit ihrem Buch “Brief an mein Leben”, das bei “Amazon” gleich am Erscheinungstag auf Platz 10 stieg.



Neues aus der Intelligenzforschung

11. März 2010 von Jan Fleischhauer

Endlich mal wieder Selbstbestätigung für alle, der linken Sache nahestehenden Menschen: Konservative haben einen geringeren IQ.



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