Erimar v. der Osten

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Themen: Internationale Kapital- und Agrarmärkte, Forstwirtschaft, Staatsverschuldung et al. Erimar von der Osten, lic.iur., LL.M. in Agricultural & Food Law, war langjähriges Mitglied der New Yorker Börse NYSE, Schiedsrichter des NYSE-Schiedsgerichts und Vorstand einer deutsch-amerikanischen Investmentbank. Von 2006 bis 2009 war er als Senior Fellow am Nationalen Institut für Agrarrecht der Vereinigten Staaten. Sein Schwerpunkt lag dort im Bereich des internationalen Agrarhandelsrechts, internationaler Agrarmärkte und der agrarwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, zudem war er Mitglied eines nationalen Lenkungsausschusses für neue agrarwirtschaftliche Vertriebsstrukturen. Derzeit arbeitet er in Berlin an einem agrar- und forstökologischen Sachbuch. http://projusticia.net/documents/wallstreet_journal_soviet_pr.pdf  

Krisen, Kontrollen und Aufschrei

25. März 2013 von Erimar v. der Osten

Der zyprische Bankensektor war schon immer ein Verschiebebahnhof für russische Oligarchen. Von daher setzten viel darauf, dass Präsident Putin alles unternehmen würde, russische Einlagen zu beschützen und in Zuge dessen Zyperns Bankensektor zu retten. Er tat es nicht. Stattdessen bezichtigt er die EU des Diebstahls, vergisst aber dabei, dass viele Bankkunden um ein Haar nicht 10 Prozent, sondern bis zu 100 Prozent ihrer Einlagen verloren hätten. Oder tut er es doch noch? Seine geldmächtigen Freunde setzen ihm furchtbar zu.  So wird man jedenfalls ein außenpolitisches Leichtgewicht.  



Papst Franziskus, ein wahrhafter Repräsentant Franz von Assisis?

14. März 2013 von Erimar v. der Osten

Vorstellbar ist, dass der Vatikan mit dem Einzug des neuen Papstes sein Augenmerk stärker auf die Probleme der außereuropäischen Welt der Katholiken, wo Armut grassiert und der Umweltschutz oftmals marginalisiert wird, legen wird. Dabei wird sich der neue Pontifex auf das gesamte geistige Werk seines heiligen Namensgebers besinnen, der eine Welt, in der allein der Mensch als Maßstab aller Dinge gilt, kategorisch ablehnte. 



Das Fachpublikum der Internationalen Grünen Woche

17. Januar 2013 von Erimar v. der Osten

Mit der höchsten Länderbeteiligung in ihrer Geschichte stellt die Internationale Grüne Woche Berlin, die heute startet, einen neuen Rekord auf. Über 80 Agrarminister aus aller Welt sowie die Spitzenvertreter der Agrar- und Ernährungswirtschaft beehren Berlin. Besonders ambitiös fällt das fachliche Rahmenprogramm aus: 300 Konferenzen, unzählige Tagungen und Seminare finden im Verlauf der Messe statt. Etwa 200 nationale und internationale Spitzenpolitiker haben sich mit ihren Delegationen zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) angesagt. 



TOO BIG TO JAIL: Mit Luftbüchsen auf die Elefantenjagd

13. Dezember 2012 von Erimar v. der Osten

Es ist schon viel über die Verflechtungen zwischen Wall Street und Washington gesagt worden. HSBC, die größte europäische Bank mit einem Bilanzvolumen von über 2,5 Billionen USD und einem weit verzweigten Geschäftsstellennetz in Nordamerika, und die US-Justiz einigen sich auf einen Betrag von 1,5 Milliarden Euro, um Weiterungen bei den Ermittlungen, die US und EU Bankvorstände, Aufsichtsbehörden und Spitzenpolitiker erreichen könnten, zu unterbinden.  



Was Romney und Yogi the Bear gemein haben

6. November 2012 von Erimar v. der Osten

Am 15. Oktober gab ich in diesem Forum meine US-Wahlprognose ab. Es gibt aber einen weiteren Grund, warum Romney für viele kaum wählbar ist. Es spricht nur keiner darüber. Es sind seine kleinen Schritte,  als ob er die Holzsandalen einer Geisha trägt.  Die, die jetzt Romney wählen, fühlen sich an einen  Helden ihrer Kindheit erinnert: Yogi the Bear mit Trippelschritten - eine beliebte amerikanische Cartoon-Figur aus den 50er Jahren. 



Zum Ausgang der US-Wahlen

15. Oktober 2012 von Erimar v. der Osten

Für Mitt Romney wird es sich als tragisch erweisen, dass ausgerechnet sein gutes Abschneiden im letzten TV-Duell ihm die Wahl am 6. November kosten wird. 



Joachim Rukwied: Grüneberg der BRD? (Teil 3)

1. Oktober 2012 von Erimar v. der Osten

In der EU steht hinsichtlich der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein transformativer Prozess an, der ein neues Zusammenspiel von Landwirtschaft, Politik, Gesellschaft und  Wissenschaft erfordert. Diese Reform wird sich auf hunderte Millionen Landwirte und Konsumenten im EU-Binnen- und Außenmarkt auswirken. Sie wird bis 2020 knapp eine halbe Billion Euro verschlingen. Frankreich und Deutschland sind die Hauptakteure auf dem europäischen Agrarmarkt. 



Die schmutzige Seite des sauberen Stroms

13. August 2012 von Erimar v. der Osten

Ozzie Zehner, Green Illusions: The Dirty Secrets of Clean Energy and the Future of Environmentalism.  Das in den US-Medien viel besprochene Buch des Berkeley Wissenschaftlers Ozzie Zehner entlarvt  „schmutzige“ Geheimnisse  der „sauberen“ Energie und versucht mittels  der sog. Grünen Technologie aufzuzeigen, wie wir auf globaler Ebene unsere Beziehung zur Umwelt und Gemeinwesen organisieren.  Windmühlen und Solarzellen sind für Zehner geeignete Beispiele,  um die Zusammenhänge zwischen Bevölkerungswachstum, Verstädterung, Zersiedelung, Industrialisierung, Ökologie und globale Veränderungen zu veranschaulichen.   



Joachim Rukwied: Fortschritt oder Rückschritt? (Teil 2)

5. Juli 2012 von Erimar v. der Osten

In der EU steht auch hinsichtlich der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein transformativer Prozess an, der ein neues Zusammenspiel von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft erfordert.  Gerd Sonnleitners Nachfolger, der diplomierte Ackerbauer Joachim Rukwied aus Eberstadt, will von all dem wenig wissen. Er lässt keine Zweifel aufkommen: Subventionen aus Brüssel sollten reichlich fließen. Pläne der EU,  mehr Auflagen im Sinne eines verschärften "Greenings", das die Einhaltung bestimmter Umweltstandards und Bewirtschaftungspraktiken als Voraussetzung von Zahlungen verbindlich vorgibt, lehnt er weitgehend ab. 



Cooking the Books

21. Juni 2012 von Erimar v. der Osten

Wenn heute die Euro-Zone den offiziellen Antrag auf Rettungshilfen für die spanischen Banken erwartet, steht für Berlin und viele europäische Spitzenbeamte bereits fest: Wie die übrigen Empfänger - Griechenland, Irland, Portugal und demnächst Zypern – erhält auch Spanien Finanzspritzen, um nicht nur den Bankensektor zu retten, sondern den Staatsbankrott abzuwenden.   



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