Carlos A. Gebauer

Carlos A. Gebauer

Carlos A. Gebauer

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Gebauer studierte Philosophie, Neuere Geschichte, Sprachwissenschaften, Rechtswissenschaften und Musikwissenschaften in Düsseldorf, Bayreuth und Bonn. Sein Referendariat absolvierte er in Düsseldorf, u.a. mit Wahlstationen bei der Landesrundfunkanstalt NRW, bei der Spezialkammer für Kassenarztrecht des Sozialgerichtes Düsseldorf und bei dem Gnadenbeauftragten der Staatsanwaltschaft. Seit 1994 ist er als Rechtsanwalt vor allem für Versicherungsrecht und Krankenhausrecht und von 1995 bis 2007 zusätzlich als Notarvertreter in Duisburg tätig. Daneben fungierte er bis Dezember 2008 als Stiftungsrat für die Stiftung Liberales Netzwerk, die er in gesundheits- und sozialrechtlichen Fragen berät. Von 2002 bis zu der Absetzung der Sendung im Jahr 2008 wirkte er für den privaten Fernsehsender RTL in mehreren hundert Folgen als TV-Verteidiger in der Gerichtssendung Das Strafgericht. Im November 2003 wurde Gebauer vom nordrhein-westfälischen Justizministerium zum Richter am Anwaltsgericht für den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf ernannt. Im Jahre 2005 wurde er Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft. Darüber hinaus erhielt er 2006 einen Lehrauftrag für Sozialrecht im Fachbereich Gesundheitsökonomie der Hochschule Fresenius in Köln. Auf Vorschlag der Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags wählte ihn die Vereinigung Liberaler Juristen e.V. im September 2006 zu ihrem stellvertretenden Landesvorsitzenden. Seit 2009 ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Ärztemagazins DER KASSENARZT. 1995 begann er parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit mit dem Verfassen gesellschaftspolitischer und juristischer Texte. Zuerst veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung seinen Text „Wer schützt uns vor der Sicherheit?“ in ihrer Rubrik „Fremde Federn“. 1996 folgte ebendort „Jeder Mensch ist ein Schriftsteller“. Zuletzt erschienen bei der F.A.Z. seine Rezensionen „Eine Selbstdemontage“ zu dem Buch Die Zweiklassengesellschaft des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach und „Monströses Knäuel“ zum Buch „Wachstumsmotor Gesundheit“ von Friedrich Merz (Hrsg.). 1998 erschien sein „Plädoyer für Brandrodungen im Vorschriftendschungel“ in dem BAG Handelsmagazin. Nach mehreren spezifisch krankenhausrechtlichen Veröffentlichungen in der Krankenhaus Umschau und der Neuen Juristischen Wochenschrift entstand im Jahre 2003 der dann weithin verbreitete Text „Lenin und der Kassenarzt“. Zwischen August 2004 und Februar 2005 druckte die Freien Presse Chemnitz seine wöchentliche Kolumne zu dem Generalthema „Alles, was Recht ist“. Bei der Stiftung Liberales Netzwerk hat er des weiteren seit dem Jahre 2003 in jedem Jahr die Laudatio für das “Gängelband des Jahres” gehalten.

Fresseerklärung aus dem Kanzleramt

5. Oktober 2011 von Carlos A. Gebauer

Wird der Problemminister zum Fall der Problemkanzlerin? Höflich miteinander umzugehen, das lernen Kinder in der Schule. Bisweilen sind Lehrer sogar – hier oder da – befugt, das Betragen ihrer Schüler zu benoten. Unter der Rubrik „Sozialverhalten“ wird dann beurteilt, welche Umgangsformen ein junger Mensch hat. Um zu verstehen, worum es im Kern geht, lohnt ein genauerer Blick auf das Wort „Höflichkeit“ selbst. Das Wort transportiert nämlich Geschichte.



Die Frage nach dem bügelfreien Stauffenberg

20. Juli 2011 von Carlos A. Gebauer

„Die Situation war für die Männer und für ihn unangenehm, also machte ich dem ganzen ein Ende und schoß ihm mit einer 32er Pistole in die rechte Gehirnhälfte mit Austrittsloch am rechten Schläfenbein. Er röchelte noch ein wenig, dann war er tot.“



FrEUheit, GleichhEUt, BrEUderlichkeit

25. März 2009 von Carlos A. Gebauer

Zwei europäische Tage mit meiner Lokalzeitung Früher sah ich immer gerne „Wer dreimal lügt“ im Fernsehen. Der Sender präsentierte sechs absurd erscheinende Kurzreportagen und fragte dann, welches die drei wahren und welches die drei unwahren Geschichten gewesen seien. In Erinnerung geblieben ist mir beispielsweise, daß ein Blumenhändler in Holland – angeblich – Rosen in Dosen verpackte, um sie dann auch außerhalb der Saison unverwelkt verkaufen zu können. So und so ähnlich waren die Geschichtchen gestrickt.



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