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5 Gender-Thesen

19. Oktober 2012, 02:47 | Kategorien: Lebenswelt, Politik | Schlagworte: , , ,

In ihrem Buch „The Gender Agenda“ schildert die
damalige Teilnehmerin und Augenzeugin der Pekinger Weltfrauenkonferenz, die Journalistin Dale O`Leary, was in Peking passierte. Sie schildert, welche Manipulationen im Hintergrund liefen, um die Abschlussresolution durchzusetzen,  und um die Vertreterinnen aus den armen Ländern und Entwicklungsländern, die dagegen waren,  auszumanöverieren.

O`Leary hat die Ansichten, die in der Gender – Agenda vertreten werden  ( Dale O`Leary,  The Gender Agenda, 1997, USA); wie folgt zusammengefasst:

1.    In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeitmütter.
2.    Da mehr sexuelle Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es den freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei zu keiner Empfängnis kommt.
3.    In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, die zu sexuellen Experimenten ermutigt, es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
4.    Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits-und Lebensbereiche.
Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer     Erwerbstätigkeit nachgehen.
5.  Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Prof.Rainer Mayer erklärte am 9.9.2010 in der Dresdner Frauenkirche zu den Thesen folgendes:
„Das mit diesem Programm Kulturbruch angestrebt wird,  ist offensichtlich.  Das Programm steht im Gegebsatz zu Werten, Kulturen,  Traditionen und religiösen Überzeugungen der Mehrheit der Weltbevölkerung.  Zwar bringt die Pekinger Resolution auch einiges,  was für den sozialen Aufstieg der Frauen weltweit förderlich sein könnte,  doch der Weg,  auf dem dieses Ziel erreicht werden soll,  zerstört zugleich das Ziel.
Denn das Dokument zeigt keinerlei Respekt für die Würde des Menschen,  versucht Familien zu zerstören,  wertet die Mutterschaft ab,  fördert sexuelle Promiskuität und Sex für Jugendliche und vor allen eine mörderische            Abtreibungsmentalität“.

Die Pekinger Beschlüsse wurden in der UN in Resolutionen umgesetzt, diese 4 Jahre später als „Gender Mainstreaming“ (GM) im Amsterdamer Vertrag der EU verankert.

1999 hat das Schröder/Fischer Kabinett GM als durchgängiges Leitprinzip für die Bundesregierung verabschiedet und in den Folgejahren erfolgreich in der politischen Umsetzung als Mittel zur Frauenförderung eingesetzt – kaum wahrgenommen von den Bürgern in unserem Land.

Die Aufklärung findet wohlverpackt als Gleichstellung der Geschlechter oder Durchlässigkeit der Geschlechterpolarisierung statt.  Die übergroße Mehrheit der Bürger weiss nicht was  „Gender – Mainstreaming „ ist.

 Der SPIEGEL. /01/2007 ) meint hierzu treffend: Gender – Mainstreaming bedeutet  „die Umerziehung einer ganzen Nation“.

Prof.Dr. phil. Rainer Paris schreibt in  „Doing Gender“
„Hier hat sich die soziale Ordnung nicht nur verschoben,  sondern ist ganz elementar aus den Fugen geraten:  Zur Disposition stehen nicht weniger als die Anziehung der Geschlechter und das Vertrauen sich zusammen zutun,  ohne die Verschiedenheit austilgen zu wollen“.

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