Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
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Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseWenn alles nichts nutzt, muss man eben vor Gericht ziehen. Und da weder die zahlreichen »Rettungs«aktionen der Eurostaaten und der EZB etwas genutzt haben und alle Argumente ihrer Gegner in den Wind geschlagen wurden, ist die Sache jetzt – wieder – vor dem Bundesverfassungsgericht gelandet. Dort wurde letzte Woche über die Klagen gegen das Draghi-Programm verhandelt. Wie das Gericht letztlich entscheiden wird, weiß keiner. Sicher ist, dass es nicht die letzte Verhandlung war – denn weitere »Rettungs«aktionen werden folgen. Im Fokus lesen
Das Bundesverfassungsgericht und die Homo-Ehe
«Kinder dürfen kein Störfaktor sein»
»Direkte Demokratie wirkt bremsend«
»Ordnung in das Informationsuniversum bringen«
»Das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen«
»Goldlieferung eingestellt. Die Krise eskaliert.«
»Einheitliche EU-Steuersätze weder nötig noch sinnvoll«
Cohn-Bendit ist kein Vorbild
»Nach der Bundestagswahl wird richtig geschröpft«
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Der Beitrag spricht das Zeitgenössische Dilemma an.
Das brutto vorhanden verfügbare und das brutto wünschbar, notwendig driften rasant auseinander.
Anstatt Maasnahmen zur Reduzierung der Fehldiverenz einzuleiten starren alle in den immer breiter werdenden Divergenzgraben und das staunend und ratlos.
Und allzufiele haben immer noch nicht begriffen das wir über dem Graben ungesichert. auf einem dünnen Seil taumeln.
In unserem Geld und Kreditsystem, werden ständig neue Gelder aus dem Nichts geschaffen, die nach Rückzahlung, auch wieder im Nichts verschwinden. Für diese “Kreditgabe”, lässt man sich fürstlich bezahlen. Man nennt dies “Kreditzinsen”. Diese Zinsen, müssen aus der realen Wirtschaft entzogen werden, und Menschen gegeben werden, die sowieso schon zu viel Geld haben, um es vernünftig auszugeben. Deshalb, wird es gehortet, oder über Spekulation und Wette, nominal noch weiter vermehrt. Dieses Geld, fehlt aber in der realen Ökonomie. Eine zeitlang, kann ein so massives Ökonomiesystem, wie wir das auf der Erde haben, aushalten, ohne das es auffällt. Irgendwann, ist aber der Punkt gekommen, wo der Mangel, an Geldern, in der Ökonomie Probleme macht, weil einfach zu viele Gelder, aus der Ökonomie herausgenommen worden sind, und als Kreditzinsen zu den Reichen geflossen sind, die diese Gelder parken oder horten.
Dann kommt es zu Mangelerscheinungen, die wie im Text richtig beobachtet, sich bei den Renten oder im Gesundheitswesen bemerkbar machen. Unsere Ökonomie, ist aber voll von solchem Mangel. Es fehlt bei den Familien, bei den Häuslebauern, bei den Kindern, bei den Schulen, und neuerdings, sogar im Straßenbau. Selbst der Geldstrom von den Zentralbanken zu den Bürgern funktioniert nicht. Die Zentralbanken, geben grundsätzlich nur Gelder an “Private Banken”. Diese haben aber eh schon genug Geld, weil sie die “Kreditzinsen” horten. Damit beißt sich die Katze in den Schwanz.
Fatal ist es, das den Banken, diese “Kreditzinsen”, überhaupt nichts nützen. Irgendwann, wird der Mangel, in der realen Ökonomie, so groß, das das System zusammenbricht. Dann entsteht Panik. Dies wiederum, führt zu einem Run, auf Banken, Börsen oder anderen Gelddepots. Das wiederum, führt zu einem Bankensterben, weil keine Bank, einen Run überleben kann. Dann nützen den Banken, auch ihre “Kreditzinsen”, die sie gehortet haben nichts mehr.
Es ist einfach nur borniert, was da abläuft, und hat mit Wissenschaft, nicht das Geringste zu tun. Hier aggieren dumme Tölpel und Laien, die nicht in der Lage sind, zu erkennen, was sie anrichten.
Grüße, Rudi Gems